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Willkommen auf den Seiten der 9. Winterthurer Schachwoche!
(3. - 10. Oktober 2009)

Aktuelles

 
Fotos vom letzten Turniertag und der Siegerehrung
Hinzugefügt am 12. Oktober 2009 von Webmaster

Vorschau Fotalbum Tag 3 und 4

(Auf vielfache Nachfrage) ein Hinweis zum Speichern von Fotos auf Ihrem Rechner: Sie finden die Bilder dieses Albums im Unterorder "images".

GM Mikhail Ulybin und Wolfgang Heinisch siegreich bei der 9. Winterthurer Schachwoche
Hinzugefügt am 10. Oktober 2009 von Webmaster

 

Gewinner des Opens Wolfgang Heinisch (AUT, Allgemeines Open) und GM Mikhail Ulybin (RUS, Meisteropen)
Die Sieger der beiden Opens: Wolfgang Heinisch (AUT, Allgemeines Open) und GM Mikhail Ulybin (RUS, Meisteropen)
Gligoric gewinnt das Teamblitz; weitere Fotos
Hinzugefügt am 10. Oktober 2009 von Webmaster

 

GM Ulybin gegen Sebastian Bogner
Die Gewinner des Mannschaftsblitzturniers, das Team Gligoric: Mirko Mikavica, Michael Schmid, Zoran Bojic und GM Mihajlo Stojanovic
Spannender Schlussspurt im Meisteropen
Hinzugefügt am 9. Oktober 2009 von Webmaster

 

GM Ulybin gegen Sebastian Bogner
Die Grossmeister Mikhail Ulybin (RUS) und Sebastian Bogner (GER) am Spitzenbrett des Meisteropens

Im Meisteropen kam es erneut zum Führungswechsel: durch ihre Siege gegen IM Tal Haimovich (ISR) und GM Dávid Bérczes (HUN) haben GM Mikhail Ulybin (RUS) und GM Sebastian Bogner (GER) mit 5.5 erzielten Punkten die Tabellenspitze eingenommen. Wir dürfen uns auf eine spannende Direktbegnung freuen.

 
Yannick Raschle gewinnt das Jugendopen
Fotos vom dritten und vierten Turniertag
Hinzugefügt am 8. Oktober 2009 von Webmaster

Vorschau Fotalbum Tag 3 und 4

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Dávid Bérczes an der Spitze
Hinzugefügt am 8. Oktober 2009 von Webmaster

 

Yannick Raschle
GM Dávid Bérczes

Nach seinem spektakulären Sieg gegen GM Mikhail Ulybin in der gestrigen sechsten Runde ist GM Dávid Bérczes alleiniger Spitzenreiter des Meisteropens. Dicht auf den Fersen ist ihm das fünfköpfige Verfolgerfeld bestehend aus GM Mikhail Ulybin, IM Tal Haimovich, IM Ervin Tóth, FM István Sipos und GM Sebastian Bogner (jeweils 4.5 Punkte, ein halber Zähler weniger als Bérczes).

Im Allgemeinen Open geht es noch knapper zu: vier Spieler -- Kurt Baumann, Wolfgang Heinisch, Halit Redzepi und Christian Binggeli -- führen das Turnier mit 5 Punkten an.

Yannick Raschle gewinnt das Jugenopen
Hinzugefügt am 7. Oktober 2009 von Webmaster
Yannick Raschle
Yannick Raschle

Yannick Raschle (Zug) ist der Sieger des diesjährigen Jugendopens.

Ungeschlagen erzielte er sechs aus sieben Punkten und hatte damit einen Zähler Vorsprung auf seine Verfolger Philipp Keller (Kleinandelfingen) und Martin Schweighoffer (Nänikon).

Teilnehmer des Jugendopens

Die Teilnehmer des Jugendopens. Hintere Reihe: Yannick Raschle, Till Roost, David Bernet, Julius Kisters, Remo Bernet, Dorian Serrate. Vordere Reihe: Dominik Bosshard, Martin Schweighoffer, Philipp Keller, Matthias Wolfensberger, Ken Kiener. Es fehlt auf dem Foto: Nam-Khang Nguyen.
Fotos vom zweiten Turniertag
Hinzugefügt am 5. Oktober 2009 von Webmaster

Vorschau Fotalbum Tag 1

 

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Start der 9. Winterthurer Schachwoche
Hinzugefügt am 4. Oktober 2009 von Webmaster
Vorschau Fotalbum Tag 1
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Die Winterthurer Schachwoche 2009 hat begonnen. 153 Schachspieler aus 13 Nationen messen in der diesjährigen, neunten Auflage des Turniers ihr schachliches Können.

Erste Überraschungen gab es bereits im Meisteropen: FM Hansruedi Glauser (gegen GM David Berczes), Benedikt Hasenohr (gegen GM Sebastian Bogner), Eugen Fleischer (gegen IM Nedeljko Kelecevic) und der Vorjahressieger des Allgemeinen Opens, Heinz Ernst (gegen Istvan Mede), konnten ihren favorisierten Gegnern ein Remis abtrotzen; Milan Martin (gegen Aljoscha Feuerstack), Harry Oesch (gegen die baldige WIM Judith Fuchs) und Markus Moripen (gegen Kambez Nuri) errangen sogar einen ganzen Zähler.

Das (Einzel-)Blitzturnier gewann der Winterthurer IM Nedeljko Kelecevic (7 aus 9 Punkte) gefolgt von GM Falko Bindrich (7 Punkte) und GM David Berczes (6,5 Punkte).

Siegerfoto Einzelblitz, Walter Hollenstein und Nedeljko Kelecevic

OK-Präsident Walter Hollenstein (l.) gratuliert seinem Vereinskollegen IM Nedeljko Kelecevic zum Sieg des Einzelblitzturniers (Nedeljko ist damit auch Winterthurer Blitz-Stadtmeister 2009).
Rückblick auf die 8. Winterthurer Schachwoche
Hinzugefügt am 16. Juni 2009 von Roman Freuler

rueckblickFür einmal sorgten an der 8. Winterthurer Schachwoche nicht die Turniersieger für die grössten Schlagzeilen, sondern der für die SG Winterthur spielende Schüler Gabriel Gähwiler (Neftenbach). Im Alter von 14 Jahren erreichte er etwas, was zuvor noch keinem Schweizer Spieler in so jungen Jahren gelungen war. Er erzielte sensationell eine Norm für den Titel eines Internationalen Meisters. Zu diesem grössten Erfolg in seiner noch jungen Gabriel GähwilerGabriel GähwilerSchachkarriere benötigte Gabriel im Meisteropen 5½ Punkte. Er erreichte damit dieselbe Punktzahl wie die besten beiden Schweizer im Turnier, GM Joseph Gallagher (Neuenburg) und GM Florian Jenni (Zürich). Gabriel traf in seinen neun Partien auf nicht weniger als einen Grossmeister, fünf Internationale Meister und zwei FIDE-Meister. Die besten Resultate erzielte Gabriel bei seinen Siegen über IM Arseny Kargin (Russland), FM Zoltan Zambo (Ungarn) und FM Patrik Hugentobler (Pfäffikon) und mit den Remis gegen GM Jenni, IM Martin Ballmann (Winterthur) und IM Josef Jurek (Tschechien). Besonders beeindruckte Gabriels brillante Partie gegen IM Kargin und seine Willensleistung in der letzten Runde gegen FM Zambo, als er in einer schlechteren Stellung Komplikationen anstrebte, um in den Verwicklungen seine Gewinnchancen zu suchen, da er während der Partie wusste, dass er nur mit einem Sieg eine IM-Norm realisieren konnte.

Dass ausgerechnet einer der jüngsten Teilnehmer für die eigentliche Sensation besorgt war, ist aber keine Überraschung, standen doch die Turniere der diesjährigen Schachwoche generell im Zeichen der Jugend. Mit dem 12-jährigen Nico Georgiadis (Schindellegi), in der SMM Mannschaftskollege von Gabriel, gelang nämlich auch dem jüngsten Teilnehmer des Meisteropens eines der bisher besten Turniere überhaupt. Als Startnummer 52 (von 54 Teilnehmern) gestartet, klassierte sich Nico schliesslich mit hervorragenden 5 Punkten im 20. Schlussrang. Mit einem Sieg gegen FM Jonathan Humphrey (Australien) als bestem Resultat erreichte Nico eine Performance um 2300 Elo-Punkte.

David HowellGM David Howell, Gewinner des letztjährigen MeisteropensAber auch die Namen der jungen ausländischen Spieler sollte man sich besser merken, wurden doch die vier ersten Plätze im Meisteropen alle von Junioren belegt. Sieger wurde mit 7½ Punkten der 18-jährige David Howell (England). Nur einen Buchholzpunkt dahinter folgte der 19-jährige Axel Bachmann (Paraguay), wiederum gefolgt von dem 18-jährigen IM David Berczes (Ungarn) und dem 18-jährigen IM André Diamant (Brasilien), die beide einen Punkt Rückstand auf die beiden ersten Plätze aufwiesen. Beeindruckend war die vorbildliche kämpferische Einstellung der Spitzenspieler im Teilnehmerfeld. So wurde an den ersten Brettern auch in der letzten Runde unabhängig von der Farbe voll auf Sieg gespielt. Dies machte das Meisteropen, das wohl an der Spitze das stärkstbesetzte Turnier aller Austragungen der Schachwoche war, äusserst attraktiv. Aus dieser Sicht hat sich die Teilung des Teilnehmerfeldes in zwei Turniere vollauf bewährt.

Im Allgemeinen Turnier setzte sich mit 7 Punkten mit Heinz Ernst (Bern) als Senior fast schon als Ausnahme ein Spieler über 25 Jahren durch. Die beiden weiteren Podestplätze gingen aber mit Julian Schärer (Frauenfeld) und Christian Binggeli (Chur) wiederum an Junioren. Schärer und Binggeli mussten sich Ernst nur wegen der (allerdings deutlich) schwächeren Buchholzwertung geschlagen geben. Das 7-rundige Jugendopen wurde mit 6 Punkten von Glenn Petr (Zürich) gewonnen.

SiegerIM Anthony Wirig (Sieger des ACCENTUS-Jungmeisterturniers), GM David Howell (Sieger des Meisteropens) und Heinz Ernst (Gewinner des Opens)Im ACCENTUS-Jungmeisterturnier wurden IM-Normen sowohl von den Schweizern als auch den ausländischen Teilnehmern deutlich verpasst. Trotzdem war auch dieses Turnier äusserst attraktiv. Lange Zeit sah der Russe IM Nikolai Pokazanjev wie der sichere Sieger aus. Er vergab seine Chancen allerdings in den letzten drei Runden, in welchen er gegen Jonathan Rosenthal (Zollikon), FM Axel Rombaldoni (Italien) und den nominell stärksten Spieler IM Peter Prohaszka (Ungarn) gerade mal noch einen halben Punkt holte. Davon profitieren konnte IM Anthony Wirig (Frankreich), der das ausgeglichenste Turnier spielte und sich deshalb auch völlig verdient als Sieger feiern lassen durfte. Mit 6½ Punkten verwies er seine Verfolger mit einem halben Punkt Vorsprung auf die weiteren Plätze. Die Schweizer Teilnehmer mussten alle mit Plätzen in der zweiten Tabellenhälfte Vorlieb nehmen. Spielerisch hielten sie zwar gut mit und dominierten teilweise ihre ausländischen Gegner gar, leider sündigten sie aber zu häufig bei der Verwertung ihres Vorteiles. Trotzdem war das Turnier auch für sie sehr wertvoll, da sie weitere Erfahrung mit der internationalen Härte machen konnten. Sicher mit dem Turnier zufrieden sein konnte Jonathan Rosenthal, der 4 Punkte totalisierte. Mit dem Sieg über IM Pokanzanjev gelang ihm auch eines der herausragenden Einzelresultate des Turnieres (siehe Analyse). Emanuel Schiendorfer (Biberist) klassierte sich mit 3½ Punkten hinter Rosenthal. Marco Lehmann (Bätterkinden) und Kambez Nuri (Richterswil) kamen auf 2½ Punkte. Als bester Schweizer klassierte sich mit dem designierten IM Julien Carron der nominell stärkste Schweizer Teilnehmer mit einem 50%-Resultat im 6. Rang.